Die extrakorporale fokussierte Stoßwellentherapie

Die extrakorporale fokussierte Stosswellentherapie (ESWT) wurde in den 80er Jahren zunächst entwickelt für die Behandlung von Gallen- und Nierensteinen.

Im Laufe der Jahre fand man heraus, dass diese Behandlungsform auch bei zahlreichen orthopädischen Leiden eine sehr gute Therapiemethode darstellt. Inzwischen ist sie auch von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA), welche bekanntermaßen sehr strenge Maßstäbe für die Anerkennung einer Heilmethode anlegt, für bestimmte Indikationen zugelassen.

Stoßwelle

Orthopress 2/2007 Aufgepasst, was dahinter steckt Nicht alles ist Stoßwelle, was sich so nennt

patienteninformation02-07.pdf (119,79 kB)

Was ist Stosswellentherapie?

Stosswellen sind eine besondere Form von Schallwellen, welche hier hochfrequent und in gebündelter Form angewendet werden.



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Wann findet die Stosswellentherapie Anwendung?

In der Orthopädie findet die fokussierte Stosswelle Anwendung bei der Behandlung des Tennisellenbogens, Kalkschulter, Fersensporn bzw. Sehnenplattenansatzbeschwerden an der Ferse, Kniescheibenspitzenschmerz, Falschgelenkbildung (Pseudarthrose), sowie Entzündungen an Sehnenansätzen.



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Wie erfolgreich ist die fokussierte Stosswellentherapie?

Im Rahmen der Zulassungsverfahren der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA sind Wirksamkeitsraten von 75 - 90 Prozent in placebokontrollierten Studien bei Kalkschultern, Tennisarm und Fersenspornbeschwerden nachgewiesen worden.



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Ist die Stosswellentherapie schmerzhaft?

In aller Regel ist die Stosswellentherapie ohne Anästhesie durchführbar.
Nur in Ausnahmefällen ist eine örtliche Betäubung erforderlich.



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Wie wird die Stoßwellentherapie durchgeführt?

Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine kurze manuelle Untersuchung und eine Ultraschalluntersuchung des erkrankten Areals. In der Regel sind 3-5 Sitzungen mit jeweils 2000 Impulsen erforderlich.



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