Die Hand

Unsere Hand besteht aus einem filigranen Netzwerk zahlreicher Knochen, Muskeln und Bändern. Das harmonische Zusammenspiel aller sichert uns die Gebrauchsfähigkeit der Hand sowohl bei groben Arbeiten, wie das Hochheben schwerer Lasten, als auch bei so koordinativ anspruchsvollen Tätigkeiten, wie einen Faden in ein Nadelör zu ziehen.

Jede der einzelnen anatomischen Strukturen der Hand kann Probleme bereiten und die Funktion der Hand behindern. Bekannt sind die klassischen Sehnenscheidenentzündungen, welche häufig bei Sekretärinnen oder PC- Arbeitern auftreten. Auch an den Finger- und Handgelenken kann Arthrose auftreten, welche zunehmend schmerzhaft ist und auch zu Finger-Deformierungen führen kann.

Hier möchte ich besonders die Rhizarthrose benennen, die Arthrose des Daumensattelgelenkes. Der Daumen ist der wichtigste Finger der Hand. Ohne ihn sind feinmotorische Tätigkeiten, auch das Greifen nach Gegenständen kaum möglich. Deshalb versuchen auch die Handchirurgen im Verletzungsfall möglichst viel Daumen zu erhalten.

Ein weiteres bekanntes Krankheitsbild ist das Carpaltunnelsyndrom, welches ein Nervenengpaßsyndrom darstellt und für die betroffenen Patienten zu starken Schmerzen, vor allem nachts, führt und im fortgeschrittenen Stadium zu Muskelschwund im Versorgungsgebiet des Nerven.

Bei allen länger andauernden Beschwerden sollte eine gründliche Untersuchung durch Ihren Orthopäden erfolgen, um dann die für Sie optimale Therapie einleiten zu können.

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