Komplikationen nach Hüftendoprothesen

Die Komplikationsrate nach Hüftendoprothesen ist insgesamt sehr gering.
Zu nennen sind hier:

  • Infektionen
  • Dislokationen (der Hüftkopf rutscht aus der Pfanne), in den meisten Fällen kann hier aber ohne operativen Eingriff der Hüftkopf wieder in die richtige Position gebracht werden. Allerdings ist hier fast immer eine Narkose erforderlich.
  • Nachblutungen, welche die Gabe von Bluttransfusionen erfordert.
  • Nervenverletzungen

Als Langzeit-Komplikation ist eine Knochenresorption im Bereich der Kontaktfläche Implantat/Knochen möglich, welche letztendlich zur Lockerung der Prothese führt.

Anfangs wird dieser Veränderung vom Patienten nicht bemerkt. Im Lauf der Zeit kann er dann Beschwerden entwickeln, die denen vor der Hüftgelenks-implantation entsprechen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, über eine Wechseloperation nachzudenken.

Aber heute zeigen 80-85 Prozent aller Hüftgelenksimplantate auch nach 15 Jahren noch einen guten festen Sitz.

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