Wie kommt es zur Hüftgelenksarthrose?

Degeneration (Abnutzung) ist ein normaler Alterungsprozess, dem jeder Knorpel und Knochen unterliegt. Die Geschwindigkeit, mit der dieser Prozess vonstatten geht, ist individuell verschieden und hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehört die genetische Veranlagung , Übergewicht, Ernährung, Verletzungen in der Vergangenheit, exzessives Sporttreiben vor allem bei Sportarten wie Fußball, Handball oder ähnlíchem, bei welchen häufig unkontrollierte Gewalt auf die Gelenke einwirkt.

Rheumathoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung, welche ebenfalls über einen mehr oder weniger langen Zeitraum zu einer Zerstörung des Knorpels und letztendlich des Gelenkes führt. Dabei sind meistens mehrere Gelenke und auch die sie umgebenden Weichteile mitbetroffen. Ursache dafür ist oft eine Störung der körpereigenen Immunabwehr, bei welcher z.B. Körpereigene Zellen als fremd erkannt werden und entsprechend der Organismus versucht, diese zu vernichten. Aber auch als Folge von Infektionen können diese Erscheinungen auftreten.

Osteonekrose oder avaskuläre Nekrose ist eine besondere Situation mit einer umschriebenen Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, dieser geht infolge der Mangelernährung zu Grunde und fällt in sich zusammen. Die Hauptursachen für eine Osteonekrose liegen in

  • einer Fraktur oder Hüftluxation mit entsprechender Gefäßverletzung
  • Hochdosis-Kortisontherapie, wie sie bei der Behandlung von z. B. Asthma verwendet wird
  • starker Alkoholabusus über einen längeren Zeitpunkt.
  • Manchmal lässt sich aber auch keine Ursache finden.

Das Resultat einer fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose ist der Verlust der Gelenkführung zwischen Hüftpfanne und Hüftkopf hervorgerufen mit Verlust der Knorpeloberfläche, welches letztendlich zu einer erheblichen Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit, Verkürzung des Beines und kontinuierlichen Schmerzen führt.

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